Geburtsterminrechner
Berechnen Sie den voraussichtlichen Geburtstermin Ihres Babys
Alle Ergebnisse sind Schätzwerte. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Hebamme.
Wie wird der Geburtstermin berechnet?
Der voraussichtliche Geburtstermin (ET) liegt 280 Tage – also 40 Wochen – nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung heißt Naegele-Regel und wird seit über 200 Jahren in der Geburtshilfe verwendet. Sie bleibt aber eine Schätzung: Nur etwa vier von hundert Kindern kommen exakt am errechneten Termin zur Welt. Die allermeisten werden in einem Zeitfenster von zwei Wochen davor bis zwei Wochen danach geboren, und alles zwischen der 37. und der 42. Woche gilt als reif geboren.
Warum 40 Wochen, wenn die Befruchtung erst in Woche 2 stattfindet?
Gezählt wird ab dem ersten Tag der letzten Periode, nicht ab der Befruchtung. Der Eisprung findet bei einem 28-Tage-Zyklus meist um den 14. Tag statt, doch den genauen Zeitpunkt der Befruchtung kennt kaum jemand. Der erste Blutungstag ist dagegen ein Datum, an das man sich erinnert – und damit ein verlässlicher gemeinsamer Startpunkt für Schwangere und medizinisches Personal.
Was bedeutet eine abweichende Zykluslänge?
Nicht jeder Zyklus dauert 28 Tage. Wer einen längeren Zyklus hat, hat in der Regel auch einen späteren Eisprung – der Geburtstermin verschiebt sich entsprechend nach hinten. Bei kürzeren Zyklen rückt er nach vorne. Unser Rechner berücksichtigt Ihre angegebene Zykluslänge automatisch, statt starr mit 28 Tagen zu rechnen. Das macht die Schätzung besonders bei Zyklen von 24 oder 35 Tagen deutlich realistischer.
Kann sich der Termin noch ändern?
Ja, und das ist völlig normal. Beim Ersttrimester-Ultraschall zwischen der 8. und 14. Woche wird die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos gemessen. Diese Messung ist derzeit die genaueste Methode zur Datierung einer Schwangerschaft, besonders bei unregelmäßigem Zyklus oder unsicherem Blutungsdatum. Weicht das Ultraschalldatum um mehr als etwa eine Woche ab, wird der Termin meist korrigiert.
Die drei Trimester im Überblick
Das erste Trimester umfasst die Wochen 1 bis 13 – in dieser Zeit werden alle wichtigen Organe angelegt. Das zweite Trimester (Woche 14 bis 26) empfinden viele als die angenehmste Phase: Die Übelkeit lässt nach, die Energie kehrt zurück, und um die 20. Woche steht der große Organultraschall an. Im dritten Trimester (ab Woche 27) nimmt das Kind den größten Teil seines Gewichts zu und bereitet sich auf die Geburt vor. Die Vorsorgetermine rücken dann enger zusammen: erst alle zwei Wochen, ab der 36. Woche wöchentlich.
Häufige Fragen
Kann sich mein Geburtstermin während der Schwangerschaft ändern?
Ja. Ein früher Ultraschall vor der 13. Woche ist genauer als die Berechnung aus der letzten Periode. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann den Termin nach der ersten Untersuchung anpassen.
Was, wenn ich das Datum meiner letzten Periode nicht kenne?
Dann lässt sich der Termin über ein bekanntes Befruchtungsdatum schätzen oder – zuverlässiger – über einen frühen Ultraschall, bei dem das Kind vermessen wird.
Ist es normal, über den Termin zu gehen?
Ja. Nur etwa jedes zwanzigste Kind kommt exakt am errechneten Tag. Alles zwischen der 37. und 42. Woche gilt als termingerecht, ab Woche 41 wird meist engmaschiger kontrolliert.